Analyse von Überschwingen und Einschwingzeit bei schnellen Pneumatikschlitten

Analysieren Sie Überschwingen und Einschwingzeit pneumatischer Schlitten mit synchronen Messkurven, Energiebilanz und Abnahmetests.

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Eric Zhou, Fachingenieur für Maschinenautomation, Bepto Pneumatik

Über den Autor

Eric Zhou

Fachingenieur für Maschinenautomation

Ich bin Eric, Fachingenieur für Maschinenautomation bei Bepto Pneumatik. Ich unterstütze die Prüfung von Pneumatik-Anforderungen, Komponentenanwendungen und technischen Details vor der Angebotserstellung.

Artikel des AutorsEric@bepto.com

Das Überschwingen eines Pneumatikschlittens ist der maximale Weg über eine festgelegte Zielposition hinaus, nachdem ein Positionsbefehl erteilt wurde. Die Einschwingzeit ist das Zeitintervall von einem festgelegten Startereignis bis zu dem Zeitpunkt, ab dem die Position in ein festgelegtes Toleranzband eintritt und darin verbleibt. Beide Kennwerte sind erst aussagekräftig, wenn Zielposition, Startereignis, Toleranz, Beobachtungsfenster, Nutzlast, Geschwindigkeit und Anschlagmethode angegeben sind.

Diese Abgrenzung ist wichtig, weil ein Schlitten, der gegen seinen mechanischen Enddeckel fährt, den Endanschlag nicht passieren kann. Die sichtbare Bewegung kann ein Aufprall mit Rückfederung sein und kein Überschwingen einer Servopositionierung. Eine proportional oder servopneumatisch geregelte Achse, die an einer Zwischenposition stoppt, stellt eine andere Regelungsaufgabe dar. Dieser Leitfaden zeigt, wie beide Fälle gemessen werden, ohne sie miteinander zu verwechseln.

Informationen zum Herausgeber und Autor finden Sie unter Über uns. Technische Korrekturen oder Fragen zu Ihrer Anwendung können Sie uns über Kontakt senden.

Die wichtigsten Erkenntnisse

  • Legen Sie Zielposition, Toleranzband und zeitliche Bezugsgrenze fest, bevor Sie Einschwingzeiten vergleichen.
  • Erfassen Sie Position, beide Kammerdrücke, Ventilbefehl und Sensorzustand auf einer gemeinsamen Zeitbasis.
  • Verwenden Sie für die Bremsenergieprüfung die Geschwindigkeit beim Eintritt in die Dämpfung und die bewegte Masse, nicht allein die mittlere Geschwindigkeit.

Was messen Überschwingen und Einschwingzeit tatsächlich?

In einem pneumatischen Positionierungsversuch aus dem Jahr 2020 wurde die Einschwingzeit für zwei getrennte Toleranzbänder angegeben: 2% der Sprungamplitude und ein festes Band von ±0.1 mm um den Sollwert. Beide Ergebnisse beantworten unterschiedliche Abnahmefragen. Deshalb muss die Toleranz in einer Zeichnung oder einem Prüfplan festgelegt sein, bevor Einschwingzeiten miteinander verglichen werden (Actuators, 2020).

Geführter kolbenstangenloser Pneumatikschlitten MY1M für schnelle Punkt-zu-Punkt-Bewegungen

Für einen positiven Positionssprung lässt sich das Überschwingen wie folgt ausdrücken:

OS=xpeakxtargetOS = x_{\mathrm{peak}} - x_{\mathrm{target}}

OSOS ist der Überschwingweg, xpeakx_{\mathrm{peak}} die größte nach dem Befehl gemessene Position und xtargetx_{\mathrm{target}} die vorgegebene Zielposition. Bei einer Bewegung in negativer Richtung ist dieselbe Definition in Befehlsrichtung anzuwenden, statt einen irreführenden negativen Wert anzugeben.

Für die Einschwingzeit ist ein Toleranzband Δx\Delta x erforderlich:

Ts=tsettledt0T_s = t_{\mathrm{settled}} - t_0

t0t_0 ist das festgelegte Startereignis, beispielsweise der Reglerbefehl oder der Beginn der Verzögerung. tsettledt_{\mathrm{settled}} ist der erste Zeitpunkt, nach dem die Position während des gesamten festgelegten Beobachtungsfensters innerhalb von xtarget±Δxx_{\mathrm{target}} \pm \Delta x bleibt. Geben Sie dieses Fenster an, damit eine spätere Drift oder eine zweite Rückfederung nicht unberücksichtigt bleibt.

Halten Sie die folgenden verwandten Kennwerte getrennt:

Kennwert Definition Bedeutung
Maximales Überschwingen Weiteste Bewegung über die vorgegebene Zielposition hinaus Zeigt die regelungs- oder bremsbedingte Abweichung
Rückfederamplitude Rückwärtsbewegung nach Kontakt oder maximaler Kompression Macht Aufprall und Energierückgabe sichtbar
Einschwingzeit Zeit bis zum Eintritt in das festgelegte Band und zum dauerhaften Verbleib darin Verknüpft den Bewegungsablauf mit der nutzbaren Zykluszeit
Stationäre Regelabweichung Endposition abzüglich der vorgegebenen Zielposition Zeigt eine bleibende Abweichung nach Abklingen der Übergangsvorgänge
Wiederholgenauigkeit Streuung der Endpositionen über mehrere Zyklen Trennt einen stabilen Versatz von zufälliger Streuung
Sensorbestätigungszeit Zeit vom Befehl bis zum qualifizierten Sensorwechsel Beschreibt das für die SPS sichtbare Ereignis, nicht zwingend das mechanische Einschwingen

Unsere Analyse der beiden veröffentlichten Toleranzdefinitionen zeigt, dass dieselbe Bewegungskurve das prozentuale Band einhalten und das feste Band verfehlen kann. Speichern Sie die Rohkurve, damit sich das Ergebnis neu berechnen lässt, falls sich die Prozesstoleranz ändert.

Ein Endschalter kann einschalten, bevor der Schlitten mechanisch eingeschwungen ist. Wenn die SPS den Prozess bereits mit dieser ersten Flanke fortsetzt, kann die Maschine Schwingungen oder Lastfehler in den nächsten Arbeitsschritt übertragen, obwohl die Achse ihre elektrische Zykluszeit scheinbar einhält. Qualifizieren Sie das Sensorsignal entsprechend den Prozessanforderungen oder messen Sie die Position direkt, wenn das Einschwingen entscheidend ist.

Welche Signale müssen auf einer gemeinsamen Zeitbasis aufgezeichnet werden?

In einem Reibungsversuch an einem Pneumatikzylinder aus dem Jahr 2026 wurden Kolbenposition, Geschwindigkeit, beide Kammerdrücke und Reibkraft gemeinsam erfasst. Dieser Messumfang verdeutlicht das grundlegende Diagnoseprinzip: Befehl, pneumatische Reaktion und mechanische Bewegung müssen zeitlich ausgerichtet werden, bevor ein langsamer oder instabiler Stopp dem Ventil, der Dämpfung, der Luftfeder, dem Regler oder der Führung zugeordnet wird (Actuators, 2026).

Positionsverlauf mit Zielposition, maximalem Überschwingen, Toleranzband und Einschwingzeit

Verwenden Sie für jeden aufgezeichneten Kanal dieselbe Uhr. Ein SPS-Trend, eine Encodersteuerung und ein separater Drucklogger können jeweils genau arbeiten und dennoch eine falsche Ursache-Wirkungs-Abfolge ergeben, wenn ihre Zeitstempel nicht synchronisiert sind.

Signal Zu bestimmendes Ereignis oder Wert Diagnostischer Nutzen
Bewegungsbefehl Ausgangswechsel und vorgegebene Zielposition Definiert das Startereignis der Steuerung
Ventilbefehl oder Schieberrückmeldung Elektrische Anforderung und, falls verfügbar, bestätigte Umschaltung Trennt Reglerverzögerung von pneumatischer Verzögerung
Druck auf der Deckelseite Anstieg, Spitze und Enddruck am Antriebsanschluss Zeigt den Druckaufbau auf der Antriebsseite
Druck auf der Gegenseite Abklingen des Abluftdrucks, Gegendruck und Dämpfungsdruck Zeigt Abluftbegrenzungen und das Verhalten eingeschlossener Luft
Position Bewegungsbeginn, Geschwindigkeit, Spitzenposition, Rückfederung, Endposition Liefert die Kennwerte für Überschwingen und Einschwingzeit
Endlagen- oder Positionssensor Erste Flanke, Abfall und qualifizierter Zustand Verknüpft die physische Bewegung mit der SPS-Ablaufsteuerung
Last und Temperatur Tatsächliche Nutzlast, Einbaulage, Bauteiltemperatur Macht wiederholte Prüfungen vergleichbar

Es gibt keine universelle Mindestabtastrate für jeden Pneumatikschlitten. Wählen Sie Sensorbandbreite, Abtastintervall, Positionsauflösung, Druckbereich und Anti-Aliasing-Filter anhand des kürzesten Übergangsvorgangs und des engsten Toleranzbands, die aufgelöst werden müssen. Dokumentieren Sie diese Einstellungen zusammen mit dem Ergebnis. Ein Zahlenwert ohne zugehörige Messkette ist kein übertragbarer Nachweis.

Für ein vollständiges Zeitbudget sind Ventilumschaltung, Druckaufbau, Bewegungsbeginn, Verfahrbewegung, Dämpfung und Sensorbestätigung getrennt zu betrachten. Der Artikel zur Konstanz der Ventilansprechzeit behandelt die Ventilgrenze; die Spezifikationscheckliste für Hochgeschwindigkeitszylinder deckt dagegen das vollständige Bewegungssystem ab.

Vier charakteristische Kurvenbilder richtig lesen

Eine experimentelle Untersuchung der pneumatischen Endlagendämpfung stellte Stoß und Schwingungen an beiden Zylinderenden fest und zeigte, dass Last und Versorgungsdruck das Dämpfungsverhalten verändern. Für die Praxis bedeutet das: Ein sichtbares Nachschwingen ist ein Bewegungsmerkmal, aber kein Beweis für eine universelle Luftfederfrequenz oder eine falsch eingestellte Dämpfungsnadel (Kim et al., 2002).

Vier charakteristische Positionsverläufe eines Pneumatikschlittens Ein vertikales Diagnosediagramm unterscheidet harten Endanschlag, abklingende Rückfederung, Regelkreisschwingung und Stick-Slip bei niedriger Geschwindigkeit anhand des Bewegungsverlaufs und ergänzender Messwerte. Bewegungsverlauf vor dem Einstellen auswerten Position mit Befehl und beiden Kammerdrücken vergleichen Harter Aufprall am mechanischen Ende Hohe Einlaufgeschwindigkeit, Druckspitze, eine direkte Umkehr Bewegungsenergie, Dämpfungsweg, Anschlag und Struktur prüfen Abklingende Rückfederung nach dem Befehl Abnehmende Umkehrungen bei konstantem Ventilausgang Totvolumen, Druckschwingung, Dämpfung und Nachgiebigkeit prüfen Regelkreisschwingung um den Sollwert Ventil korrigiert weiter bei jedem Überschreiten des Sollwerts Verstärkung, Verzögerung, Totband, Sättigung und Rauschen prüfen Stick-Slip vor dem Verzögerungsbereich Ruckweise Position bei wechselndem Kammerdruck Reibung, Schmierung, Ausrichtung, Führungslast und Abluftdrossel prüfen Ähnliche Endlagenfehler können vier verschiedene Ursachen haben
Ordnen Sie den Positionsverlauf den synchronisierten Druck- und Befehlskurven zu. Aufprallenergie, Luftfederrückfederung, Reglerpendeln und Stick-Slip erfordern unterschiedliche Korrekturen.

Verwenden Sie folgende diagnostische Unterscheidung:

  • Ein harter Aufprall am Hubende weist zunächst auf Einlaufgeschwindigkeit, bewegte Masse, unwirksamen Dämpfungsweg, einen externen Anschlag oder die Struktur hin.
  • Mehrere abklingende Umkehrungen deuten auf gespeicherte pneumatische oder mechanische Energie bei unzureichender Dämpfung hin.
  • Fortlaufende Ventilkorrekturen sprechen für Reglerverstärkung, Verzögerung, Totband, Sättigung, Sensorrauschen oder ein unrealistisches Bewegungsprofil.
  • Ruckartige Bewegung vor der Verzögerung deutet auf Dichtungsreibung, Schmierung, Querlast, Ausrichtung oder instabile Durchflussregelung hin.

Der Leitfaden zu Luftkompressibilität und Zylinderrückfederung erläutert das Modell der eingeschlossenen Luft. Der Leitfaden zur Abluftdrosselung behandelt die Geschwindigkeitsstabilität auf der Abluftseite. Halten Sie beide Mechanismen von der Reglerabstimmung getrennt.

Wir haben die vier Bewegungsmerkmale anhand derselben synchronisierten Kanäle analysiert. Entscheidend ist nicht allein der Spitzenwert, sondern die Reihenfolge, in der Druck, Position und Ventilbefehl ihre Richtung ändern.

Die Phasenlage von Druck und Position ist häufig aussagekräftiger als die Spitzenposition allein. Folgt eine Umkehr auf eine Druckspitze am Enddeckel, nachdem der Ventilausgang bereits stabil ist, sollten Bremsenergie und eingeschlossene Luft untersucht werden. Folgt dagegen auf jede Sollwertüberschreitung der Position eine erneute Befehlsumkehr, treibt der Regler die Schwingung weiterhin an.

Wie begrenzt die Bewegungsenergie das Verhalten am Hubende?

Parker gibt in seinem OSP-P-Auswahlverfahren an, dass die Kolbengeschwindigkeit zu Beginn der Dämpfung typischerweise etwa 50% über der mittleren Hubgeschwindigkeit liegt. Da die kinetische Energie mit dem Quadrat der Geschwindigkeit zunimmt, kann eine Berechnung mit der mittleren Geschwindigkeit die Energie deutlich unterschätzen, die die eingebaute Dämpfung oder ein externer Stoßdämpfer aufnehmen muss (Parker OSP-P, abgerufen am 2026-07-23).

Die translatorische kinetische Energie beim Eintritt in die Dämpfung beträgt:

Ek=12mvc2E_k = \frac{1}{2}mv_c^2

EkE_k ist die kinetische Energie in Joule, mm die gesamte bewegte Masse in Kilogramm und vcv_c die gemessene Geschwindigkeit zu Beginn der Verzögerung in Metern pro Sekunde. Berücksichtigen Sie Schlitten, Werkzeug, Werkstück, bewegte Leitungen und gegebenenfalls die umgerechnete rotatorische Trägheit.

Der Energieabsorber muss unter Umständen außerdem der fortwirkenden pneumatischen Antriebskraft und der Schwerkraft über den Verzögerungsweg entgegenwirken:

Estop=Ek+Fdrivesd+EgE_{\mathrm{stop}} = E_k + F_{\mathrm{drive}}s_d + E_g

FdriveF_{\mathrm{drive}} ist die Nettoantriebskraft während des Abbremsens, sds_d der wirksame Verzögerungsweg und EgE_g die Arbeit der Schwerkraft in Bewegungsrichtung. Verwenden Sie für vertikale, geneigte, rotierende oder gekoppelte Lasten das Verfahren des Herstellers des gewählten Zylinders oder Stoßdämpfers. Diese überschlägige Gleichung ersetzt weder eine modellspezifische Energiekurve noch den Grenzwert für die stündliche Energieaufnahme.

Eine Verdopplung von vcv_c bei konstanter Masse vervierfacht EkE_k. Eine Verdopplung der Masse bei konstanter Geschwindigkeit verdoppelt die Energie. Der Impuls ist weiterhin für den Kraft-Zeit-Verlauf eines Aufpralls relevant; für die Kapazität einer Dämpfung oder eines Stoßdämpfers ist jedoch die Energie die Ausgangsgröße.

WerkzeugZylinderauslegungRechner für ZylinderdämpfungsenergieSchätzen Sie kinetische Energie, fortwirkende Antriebsarbeit, Zyklusbedarf und Sicherheitszuschlag ab, bevor Sie die exakten Grenzwerte der Dämpfung oder des Stoßdämpfers prüfen.Dämpfungsenergie = (0,5 × Masse × Geschwindigkeit² + Antriebsarbeit + Hubarbeit) × SicherheitsfaktorBewegte MasseAufprallgeschwindigkeitAntriebskraftDämpfungshubRechner öffnen

Für die Bauteilauswahl können Sie anschließend den Leitfaden zur Auslegung externer Stoßdämpfer oder den Leitfaden zur Luftdämpfung bei hohen Geschwindigkeiten heranziehen. Der vorliegende Artikel konzentriert sich auf die gemessene Reaktion und die Abnahmegrenze.

Wann sollten Dämpfung, Durchfluss oder Regler angepasst werden?

SMC gibt für die MY1M-Luftdämpfung über den genannten Kolbendurchmesserbereich von 16 bis 63 mm Dämpfungshübe von 12 bis 37 mm sowie getrennte Masse-Geschwindigkeits-Grenzkurven bei 0.5 MPa an. Diese Werte sind produktspezifische Nachweise und kein universeller Verzögerungsweg oder Drucksollwert für jeden Pneumatikschlitten (SMC MY1M, abgerufen am 2026-07-23).

Wählen Sie die Anpassung anhand der Messkurve und nicht allein anhand der Fehlerbezeichnung:

Befund Erste technische Maßnahme Unzulässige Annahme
Harter Aufprall, hohe Geschwindigkeit beim Dämpfungseintritt, später Anstieg des Dämpfungsdrucks Anfahrgeschwindigkeit reduzieren und wirksamen Eingriff der Dämpfung prüfen Eine stärkere Nadeldrosselung kann unbegrenzt Energie aufnehmen
Langsame Endbewegung, hoher eingeschlossener Druck, verzögerter Gesamthub Exaktes Inbetriebnahmeverfahren der Dämpfung erneut prüfen und, falls vorgeschrieben, schrittweise öffnen Eine vollständig geschlossene Nadel ist für jede Ausführung ein sicherer Ausgangspunkt
Geschwindigkeit ändert sich mit Abluftdruck oder Schalldämpferzustand Abluftdrosselung, Ventildurchfluss, Schlauch, Verschraubungen und Abluftbegrenzung prüfen Allein der Reglerdruck bestimmt die Geschwindigkeit
Befehl kehrt sich um den Sollwert fortlaufend um Reglerverstärkung, Totbandkompensation, Filterung, Sättigung und Bewegungsprofil prüfen Die mechanische Dämpfung stimmt einen geschlossenen Regelkreis ab
Druck ist stabil, Position bewegt sich jedoch stufenweise Reibung, Schmierung, Ausrichtung, Führungsmomente und Querlast prüfen Ein größeres Ventil behebt Stick-Slip
Externer Anschlag wird berührt, bevor die interne Dämpfung wirksam ist Externen Anschlag oder Stoßdämpfer für den tatsächlichen Aufprall auslegen und positionieren Die interne Dämpfung nimmt weiterhin das gesamte Ereignis auf

Die OSP-P-Betriebsanleitung von Parker schreibt für die genannte Zylinderfamilie vor, die Dämpfungsnadeln bei der Inbetriebnahme zu schließen und anschließend etwa eine halbe Umdrehung zu öffnen. Danach folgen Prüfungen bei niedriger Geschwindigkeit und ein Abgleich mit dem Masse-Geschwindigkeits-Diagramm. Wenden Sie dieses Verfahren nur auf das abgedeckte Produkt und nicht auf jede Dämpfungsausführung an (Parker OSP-P operating instructions, abgerufen am 2026-07-23).

Bei einer proportional oder servogeregelten Achse muss die Abstimmung innerhalb der Durchfluss-, Druck-, Totband- und Ansprechgrenzen des Ventils erfolgen. Eine Glättung des Eingangssignals oder ein langsamerer Anfahrbefehl kann das Überschwingen verringern, aber zugleich die Anstiegszeit verlängern. In einem Positionierungsversuch mit Ein-Aus-Ventilen aus dem Jahr 2021 veränderten sich Anstiegszeit und Überschwingen mit den Reglerparametern und der Nutzlast. Das bestätigt, dass ein einzelnes Ergebnis immer zur geprüften Anlage und zum verwendeten Regler gehört (Actuators, 2021).

Last, Geschwindigkeit und Druck als Prüfmatrix untersuchen

Die Dämpfungsdiagramme von SMC für MY1M verwenden horizontale Kollisionsbedingungen bei 0.5 MPa und getrennte Kurven für jeden Kolbendurchmesser und jede Anschlagoption. Parker trennt ebenfalls die Führungslastgrenzen vom Endlagendämpfungsdiagramm. Ein gültiger Abnahmetest muss daher gewähltes Modell, Einbaulage, Nutzlast, Anschlagmethode, dynamischen Druck und Geschwindigkeit beibehalten, statt einen Kataloggrenzwert auf andere Baugruppen zu übertragen.

Erstellen Sie eine Prüfmatrix für die Betriebsgrenzen:

  1. Sorgen Sie für einen sicheren Test. Sichern Sie den Bewegungsbereich, beherrschen Sie gespeicherte pneumatische und mechanische Energie und befolgen Sie das Inbetriebnahmeverfahren der Maschine.
  2. Ermitteln Sie einen Referenzzustand. Erfassen Sie Ventilbefehl, beide Anschlussdrücke, Position, Sensorzustand, Last und Temperatur bei einer konservativen Geschwindigkeit.
  3. Prüfen Sie die maximale bewegte Masse. Berücksichtigen Sie Werkzeug, Produkt, Schlittenanbauten und Energieführungsschlaufen.
  4. Prüfen Sie die minimale bewegte Masse. Eine auf das schwerste Produkt abgestimmte Dämpfung oder Regelung kann sich bei entfernter Nutzlast anders verhalten.
  5. Prüfen Sie die schnellste freigegebene Bewegung. Verwenden Sie die gemessene Geschwindigkeit beim Eintritt in die Dämpfung und nicht den Hub geteilt durch die Gesamtzeit.
  6. Prüfen Sie den minimalen dynamischen Versorgungsdruck. Messen Sie am bewegten Antrieb. Ein vorgeschaltetes Reglermanometer kann einen kurzen Druckeinbruch nicht erfassen.
  7. Prüfen Sie relevante Temperaturen und Einschaltdauer. Lassen Sie die Bauteiltemperatur stabilisieren und fahren Sie mit der dauerhaften Produktionsrate.
  8. Wiederholen Sie genügend Zyklen, um die Streuung zu zeigen. Geben Sie Einzelwerte oder eine Verteilung und nicht nur die beste Messkurve an.
Prüffall Konstant gehaltene oder aufgezeichnete Eingangsgrößen Erforderliche Ergebnisse
Maximale Masse und Geschwindigkeit Nutzlast, Einbaulage, Durchflusseinstellung, dynamischer Druck Maximales Überschwingen oder Rückfederung, Einschwingzeit, Spitzendruck, Sensorbestätigung
Minimale Masse Gleicher Befehl und gleiche Anschlagmethode Wiederholgenauigkeit, Rückfederung, Regleraktivität
Minimaler dynamischer Druck Durchflussbedarf der Produktion und vorgeschalteter Zustand Hubzeit, Geschwindigkeit beim Dämpfungseintritt, Endposition
Warmer und kalter Betriebszustand Bauteiltemperatur und Zyklenzahl Kennwertdrift und Fehlersignatur
Dauerhafte Produktionsrate Vollständiger Maschinenablauf und gemeinsamer Luftbedarf Zeitverteilung, Druckerholung, Temperatur, ausgebliebene Sensorereignisse

Verbessern Sie keinen Kennwert, indem Sie einen anderen verbergen. Eine langsamere Anfahrt kann das Überschwingen verringern, aber das Zykluszeitziel verfehlen. Ein enges Toleranzband kann eine lange Einschwingzeit sichtbar machen, die von der ersten Sensorflanke verdeckt wurde. Ein höherer Versorgungsdruck kann gleichzeitig die verfügbare Kraft und den Bremsbedarf erhöhen. Erfassen Sie nach jeder Änderung den vollständigen Abnahmedatensatz.

Unser Team hat die oben zitierten Auswahlgrenzen der Hersteller analysiert. Jede trennt mindestens zwei Randbedingungen: zunächst Last- und Momenttragfähigkeit, anschließend Bremsvermögen. Ein Schlitten kann die Nutzlast tragen und dennoch die Dämpfungsprüfung nicht bestehen.

Was gehört in die Abnahmespezifikation?

Die zitierte Positionierungsstudie aus dem Jahr 2020 führte 16 Sprungeingaben in Schritten von 20 mm durch und gab das maximale Überschwingen sowie mittlere Einschwingzeiten und Standardabweichungen an. Eine Produktionsspezifikation erfordert dieselbe Disziplin: Befehlsfolge, Toleranz, Wiederholungen, statistische Größe, Lastfälle und Prüfbedingungen müssen definiert sein, bevor eine Bestanden-/Nicht-bestanden-Entscheidung getroffen wird (Actuators, 2020).

Formulieren Sie eine Anforderung, die ein anderer Ingenieur reproduzieren kann:

Führen Sie mit der festgelegten Nutzlast, Einbaulage, Druckluftaufbereitung, dem dynamischen Druck am Antriebsanschluss, Ventil, der Verschlauchung, den Durchflussreglereinstellungen, der Anschlaghardware und einer stabilisierten Temperatur die definierte Bewegung aus. Messen Sie Position und beide Kammerdrücke auf derselben Zeitbasis. Geben Sie maximales Überschwingen oder Rückfederung, Einschwingzeit innerhalb des festgelegten Toleranzbands, stationäre Regelabweichung, Wiederholgenauigkeit und qualifizierte Sensorzeit über die festgelegte Zyklenzahl an.

Ergänzen Sie die Angaben, die über die Verwertbarkeit des Ergebnisses entscheiden:

  • exakte Bestellcodes für Zylinder, Schlitten, Führung, Ventil, Dämpfung, Stoßdämpfer und Sensor;
  • Hub, Startposition, Zielposition, Bewegungsrichtung, Nutzlast und Lastversatz;
  • Befehlsprofil, Durchflussreglereinstellung, Reglersollwert und dynamische Anschlussdrücke;
  • Toleranzband, Beobachtungsfenster, zeitliches Startereignis und Logik zur Signalqualifizierung;
  • Sensortyp, Auflösung, Bandbreite, Abtastrate, Filtereinstellungen und Zeitsynchronisierung;
  • Bauteiltemperatur, Umgebungsbedingungen, Luftqualität, Einschaltdauer und Aufwärmzustand;
  • Zyklenzahl, Regel für ausgeschlossene Zyklen, Verteilung und ungünstigster aufgezeichneter Wert;
  • Abnahmegrenzen für Aufprall, Rückfederung, Überschwingen, Einschwingzeit, Endabweichung, Druck, Geräusch und Sensorzustand.

Der am besten übertragbare Kennwert ist häufig keine einzelne Einschwingzeit, sondern ein Messkurvenpaket mit einer festgelegten Berechnungsvorschrift. Damit kann die Instandhaltung später eine Drift der Dämpfung, eine verstopfte Abluft, Druckverlust, Führungsverschleiß, Sensorverschiebung oder Regleränderung unterscheiden, ohne erraten zu müssen, was der ursprüngliche Wert bedeutete.

Häufige Fragen zu Überschwingen und Einschwingzeit bei Pneumatikschlitten

Parkers Hinweis auf eine etwa 50% höhere Geschwindigkeit beim Eintritt in die Dämpfung und die getrennten modellspezifischen Masse-Geschwindigkeits-Kurven von SMC zeigen, weshalb es keinen universellen Grenzwert für Überschwingen oder Einschwingzeit jedes Schlittens gibt. Die zulässigen Werte müssen aus Prozesstoleranz, Anschlagmethode, gewählten Komponenten, Regelungsarchitektur und einem reproduzierbaren Test innerhalb des freigegebenen Betriebsbereichs abgeleitet werden.

Welches Überschwingen ist bei einem Pneumatikschlitten zulässig?

Verwenden Sie den größten Ausschlag, den Produkt, Werkzeug, Sensorfenster, Freiraum und nachfolgender Prozessschritt erlauben. Für eine Servoachse kann ein Positionsband vorgegeben sein; bei einem Schlitten, der einen mechanischen Endanschlag erreicht, ist möglicherweise stattdessen eine Rückfedergrenze erforderlich. Geben Sie Zielposition, Bewegungsrichtung, Toleranz und Messverfahren an, statt einen pauschalen Millimeterwert zu übernehmen.

Wann beginnt die Einschwingzeit eines Pneumatikschlittens?

Das Startereignis muss eindeutig festgelegt werden. Möglich sind der Reglerbefehl, der Beginn der Verzögerung, der erste Eintritt in ein Sensorfenster oder ein anderes Prozessereignis. Die Zeit vom Befehl bis zum Einschwingen umfasst Ventil- und Druckverzögerungen, die bei einer Messung vom Verzögerungsbeginn bis zum Einschwingen nicht enthalten sind. Verwenden Sie beim Vergleich von Konfigurationen oder Produktionsdrift stets dieselbe Bezugsgrenze.

Kann ein Endlagensensor nachweisen, dass der Schlitten eingeschwungen ist?

Nein, nicht allein. Ein Sensor bestätigt, dass seine Schaltbedingung erfüllt wurde. Der Schlitten kann sich weiterhin bewegen, zurückfedern oder elastisch verformen, während das Signal eingeschaltet bleibt. Vergleichen Sie die Sensorflanke mit Positionsdaten und legen Sie eine für den Prozess erforderliche Qualifizierungszeit fest. Verwenden Sie eine direkte Positionsmessung, wenn das mechanische Einschwingen das Abnahmekriterium ist.

Verringert ein höherer Versorgungsdruck das Überschwingen?

Nicht zuverlässig. Der Druck kann Beschleunigung, verfügbare Kraft, Kammersteifigkeit, Strömungsbedingungen und die während der Verzögerung eingebrachte Energie verändern. Er kann ein Zeitintervall verkürzen und gleichzeitig den Aufprallbedarf erhöhen. Messen Sie den dynamischen Druck an beiden Zylinderanschlüssen, halten Sie alle Bauteilgrenzen ein und beheben Sie Durchflussbegrenzung, Dämpfungskapazität, Last oder Reglerverhalten an der Ursache.

Wann ist ein externer Stoßdämpfer erforderlich?

Verwenden Sie einen externen Stoßdämpfer, wenn die Dämpfungskennlinie des gewählten Zylinders überschritten wird, ein externer Maschinenanschlag die Position bestimmt oder die Anwendung einen separat ausgelegten Energieabsorber benötigt. Legen Sie ihn anhand von Auftreffgeschwindigkeit, gesamter bewegter Masse, fortwirkender Antriebskraft, wirksamem Hub, Einbaulage, Zyklen pro Stunde, Temperatur und den exakten Herstellergrenzen aus.

Quellen und technische Referenzen